Manuelle Lymphdrainage

Lymphdrainage ist eine Methode für den Abtransport von Flüssigkeiten und Abfallprodukten des Körpers in einem speziellen Gefäßsystem, dem Lymphsystem. Hat sich vermehrt Flüssigkeit im Körper angestaut und ein Ödem gebildet, kann man diese ableiten. In einzelnen Zwischenstationen, den Lymphknoten, wird die Lymphe von fünf auf zwei Liter pro Tag komprimiert. Dazwischen befinden sich Lymphbahnen, die nahe der Schlüsselbeinen im linken Venenwinkel des Herzens enden. Dort mündet all unser „Wasser“ und damit im Blutkreislauf zum Recyclen in Leber und Nieren. 
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine physiotherapeutische Zusatzqualifikation, die einen Lehrgang von mindestens vier Wochen bedarf.

 Gründe für Manuelle Lymphdrainage

  • frische Operationen
  • Brustkrebspatienten/innen
  • Stauungen in den Extremitäten/ im Bauchraum
  • Lipödem oder Lymph-/Lipödem
  • Schwangerschaftsödem 
  • Muskelfaserriss 
  • Hämatome
  • Distorsion (Verstauchungen)
  • Fraktur (Brüche)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Fibromyalgie 

Die Lymphdrainage

Durch sanfte, langsame und kreisende Griffe entlang der Lymphbahnen wird systematisch Gewebeflüssigkeit zum Abfließen gebracht. Anschließend kann das entstaute Gewebe mittels Bandage oder Strumpf komprimiert werden, um das Ergebnis zu konservieren.

Bitte achten Sie anschließend darauf, reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen.